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Campen bei Regenwetter - geht das?

Juli 4th, 2008 · Keine Kommentare

Das schöne am Regen - ein RegenbogenNatürlich geht das! Hallo, liebe Outdoor-Freunde. Wir befinden uns im Monat Juli, früher nannte man ihn und die zwei folgenden Monate auch “Sommer”. Der “Sommer” war früher, das heisst vor der Wende und noch länger davor, jene Zeit des Jahres, die für ausgiebigen Sonnenschein und angenehme Wärme, gerne auch Hitze bekannt war. Im sogenannten “Sommer” strömten die Menschen in ferne Länder oder an die Seen, Bäche und Freibäder der heimischen Gefilde. Man konnte baden, Eis essen und in der “Sonne” liegen. “Sonne” ist derjenige Himmelskörper, der für das Licht und früher auch für die Wärme zuständig war. Jetzt ist die “Sonne” auch noch für Wärme zuständig, jedoch erst in den Monaten Oktober bis Februar. Früher nannte man sie “Winter”. Der Winter wiederum war jene Zeit des Jahres, die ausgesprochen kalt und im Idealfall auch weiss war. Die Weisse der Landschaft entstand durch sogenannten “Schnee”. “Schnee, meine lieben Leser, welche nach 1975 geboren wurden, ist gefrorenes Wasser, das in leichten Flocken vom Himmel fällt.

Und was, liebe Outdoor-Freunde, hat das alles mit Campen im Regen zu tun? Nun ja, bei den heutigen Witterungsverhältnissen und einem Blick aus dem Fenster in trübe Luft und grauen Himmel ist es möglicherweise angebracht, ein bis zwei Gedanken an unser aller Hobby, das Campen, zu verschwenden. Denn natürlich sind die Urlaubstage längst geplant, man freute sich auf warmes Wetter, Sonnenbaden und Wandertouren - eben auf all das, was einen Sommerurlaub von Herbstferien unterscheidet und nun DAS! Gewitter, Sturm, Hochwasser und Regen, Regen, Regen! Soll man sich aber davon den Spaß verderben lassen? Sicher, der ein oder andere wird das tun, vereinzelt werden aber auch Camper aufstehen und laut rufen: Natürlich nicht! Jetzt erst recht! Lieber Camper, der du vermutlich allein stehst: für dich ist dieser Text, für dich ganz allein. Wenn du also tatsächlich deine Reise antreten und dich in die nässenden Wunden des deutschen Sommers legen möchtest, wie das Lindenblatt auf Siegfrieds Schulter, so lass dir folgendes gesagt sein: Vergiss die Gummistiefel nicht! Achte darauf, dass dein Zelt regensicher ist, das heisst, heißgeklebte Nähte besitzt und dass die Luftschlitze durch eine darüber befindliche Abdeckung wasserundurchlässig sind. Stell dein Zelt so auf, dass die Heringe wirklich fest in der Erde sitzen, auch, wenn diese durch starken Regen aufgeweicht ist. Zelte haben natürlich einen stabilen, wasserdichten Boden, aber nimm vorsichtshalber eine zusätzliche Matte mit (Sehr gut sind für den Zeltinnenraum Picknickdecken mit beschichteter Bodenseite, dadurch gibt es auch noch eine zusätzliche Isolation.) Wer sich vor Schmutz oder gar Pfützen im Zelt schützen möchte, kann auch spezielle Zeltmatten verwenden, die durch ihre gröbere Struktur kleine Schmutzteilchen wie Sand oder Steinchen oder eben auch Nässe (in Maßen) unter die Matte befördern und so den Zeltboden verhältnismäßig sauber halten. Tricks wie dieser, angereichert mit wetterfester Kleidung und festem Schuhwerk, auch der ein oder anderen Dose heißer Ravioli oder Suppe und dem Urlaub dürfte nichts mehr im Wege stehen.

Frohes plantschen, bis bald.

Tags: Camping

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