Hallo liebe Outdoor-Freunde, Hawaii ist ein Paradies - zugegeben, keines, in dem man von hübschen Mädchen in Bananenröckchen und mit Blumenketten empfangen wird und jeder mit einer Ukulele herum läuft, aber die kleine Inselgruppe hat auch sonst einiges zu bieten, was ihr Paradiescharakter verleiht. Traumhafte Strände, kristallklares Wasser, großartige Wellen für leidenschaftliche Surfer und herrliche Unterwasserlandschaften für Taucher. Exotische leichte Küche, freundliche relaxte Menschen und unglaublich tolles Wetter.
Selbstverständlich lädt so eine Oase förmlich dazu ein, “becampt” zu werden - denken sich auch die Insulaner, weshalb allein schon durch die Einheimischen jede Menge Konkurrenz bei der Wahl der am besten geeigneten Stellplätze für Zelt oder Wohnmobil besteht. Das macht aber nichts, wer gut plant und sich ein schönes Fleckchen Erde reserviert, kommt auch so auf seine Kosten, man kann sich in State Parks oder County Parks wirklich tolle Stellen freihalten lassen, sein Zelt oder Wohnmobil plazieren und von dort aus die kleinen Inselchen erkunden, oder sich outdoor-sportlich betätigen.
Wichtig ist es, sich unbedint ein sogenanntes “Permit” ausstellen zu lassen, das ist eine Art schriftliche Genehmigung zum Campen. Man kann sie auch von Deutschland aus per Telefon ordern und sich nach der Anreise abholen. Man sollte das noch am selben Tag tun, da die Permits am Abend durch Ranger kontrolliert werden, besitzt man das Permit nicht, ist eine Geldstrafe fällig und man muss den Platz räumen.
Für einige Nationalparks (z.B. auf Maui) gelten andere Bestimmungen, man kann sich aber vorher (im Internet oder Reisebüro) darüber informieren. Sollten Sie kulturell interessiert sein, empfiehlt es sich, die kleinen Strandbars und Kneipen aufzusuchen - die Insulaner finden immer irgendeinen Grund zum Feiern und nirgends gewinnt man bessere Einblicke in ihre Bräuche und Mentalität. Obwohl sie so feierfreundlich sind, wird nicht nächtelang durch gezecht, oder laut herumgesungen oder gepöbelt - es muss also niemand Angst um seine Nachtruhe haben. A propos Nachtruhe - Kurzschläfer können ab ca 3 Uhr morgens die vermutlich herrlichsten Sonnenaufgänge der Welt sehen. Hawaii um diese Uhrzeit vom Zelt aus mit Sonnenaufgang - wenn das kein Erlebnis ist!
PS: wer sich einstimmen möchte, schaut “Lilo und Stitch”
Aloha!

5 Antworten bis jetzt ↓
1 Jörg // Jan 7, 2009 at 18:34
Ach ja … Hawai, da wollte ich auch schon immer einmal hin!
2 Rebeca // Jan 23, 2009 at 09:50
Hawai und Camping das passt doch eigentlich nicht zusammen oder? Naja zum Camping braucht man ja nicht immer ein Zelt ein guter Schlafsack reit schon und dann noch ein Rucksack fertig ist es. Ich würde eigentlich nicht im Zelt schlafen.
Gruß
3 Vielflieger // Feb 12, 2009 at 20:22
Das Klima ist fürs Campen sicherlich sehr gut geeignet. Leider dauert der Flug nach Hawaii mindestens 12-14 Stunden und ist nicht billig.
4 Lilly // Jan 19, 2010 at 15:49
Auf Hawaii Urlaub zu machen ist bestimmt toll, aber ich weiß nicht ob man da Campen sollte. Ich finde wenn man schon so weit fliegt, sollte man sich auch nen schönes Hotel, Haus oder Wohnung gönnen.
5 Stufy // Feb 11, 2010 at 00:22
reisen den kommenden herbst nach hawaii - kann mann auch caravans/bus mieten???
Hinterlasse ein Kommentar