
Motorradfahrer oder auch Bergsteiger stellen meist zu hohe Ansprüche, was die Ausrüstung und auch deren Strapazierfähigkeit betrifft. Das fängt schon bei der Auswahl des Schlafsacks und des Zeltes an. Ein Zelt vom Supermarkt nebenan wird kaum die Qualität eines Produktes vom guten Outdoorhändler aufweisen. Doch auch hier können Ausnahmen die Regel sein. Einige Versandhäuser bieten teilweise Leichtzelte an, die durchaus einen hohen Standard aufweisen.
Für das Gepäck des Motorradfahrers muss die Ausrüstung natürlich leicht und klein zu packen sein, aber trotzdem einen guten Schlafkomfort bieten. Je günstiger der Preis von Zelt oder Schlafsack, mit umso mehr Nachteilen sollte man rechnen. Ein Zelt mit einer Firstkonstruktion ist in der Anschaffung zwar erstmal günstiger als ein Kuppelzelt, doch dafür ist das Einschlagen von Heringen notwendig, was wiederum nach passendem Untergrund verlangt. Außerdem kann ein auf solche Art befestigtes Zelt, einmal aufgebaut, nicht so einfach umgestellt werden.
Das Kuppelzelt dagegen steht ohne Heringe und es kann aufgebaut noch problemlos herumgetragen werden. Der Aufbau ist von einer Person zu bewältigen. Im Vergleich zu Firstzelten ist das Kuppelzelt bei gleicher Grundfläche geräumiger. Wichtig bei dem Material eine sehr gute Wasserdichte und die perfekte Luftdurchlässigkeit. Auch ein Luftpolster zwischen Innen- und Außenwand muss vorhanden sein, sonst berühren sich die Wände bei Nässe und das Zelt ist nicht wasserdicht. Ein hochgezogener Boden und verschweißte Nähte sind extrem vorteilhaft. Da bei großer Hitze der Eingang offenbleibt, ist ein Moskitonetz, vorzugsweise mit Rundumreißverschluss, unbedingt notwendig.
Dem Schlafsack muss der Motorradfahrer auf seinem Campingausflug einiges an Beachtung schenken. Viele Schlafsäcke sind schwer und nehmen sehr viel vom spärlichen Platz weg. Ein wirklich guter Schlafsack hat seinen Preis, aber dieser wird sich in der Praxis schnell auszahlen. Gerade bei anstrengenden Motorrad-Abenteuern sollte man sich schlaflose Nächte in einem Schlafsack von schlechter Qualität sparen. Schließlich soll der Trip am nächsten Tag ausgeruht weitergehen.
Ob Mumienform oder Deckenform bleibt dem Einzelnen überlassen. Der Mumienschlafsack bietet zwar weniger Platz als eine rechteckige Deckenform, aber dafür wärmt er schneller.
Kunstfaser oder Daune? Hier gehen die Meinungen auseinander. Der gute Daunenschlafsack muss mindestens über die Hälfte der Füllung mit Qualitätsdaunen aufweisen, ansonsten klumpt er schon bald. Ein Vorteil bei Daune liegt im kleinen Packmaß. Der Nachteil in der nicht unkomplizierten Pflege.
Ein synthetischer Schlafsack ist pflegeleicht, aber sollte im qualitativ hohen Bereich angesiedelt sein. Am besten sind Hohlfasern. Kunstfaserschlafsäcke sind schwerer und benötigen ein größeres Packmaß, da sie sich nicht so eng zusammenpressen lassen wie Daunen. Wenn sich der Schlafsack koppeln lässt, können zwei Schlafsäcke verbunden werden.

0 Antworten bis jetzt ↓
Es gibt keine Kommentare bis jetzt...Trete Sachen weg, die vom Formular runterfallen.
Hinterlasse ein Kommentar