
Sportbekleidung für den Winter zu kaufen, stellt den Verbraucher immer wieder vor die schwierige Entscheidung, welches Material für den persönlichen Gebrauch das ideale ist. Vor noch nicht allzu langer Zeit wurde dem Nutzer die Entscheidung recht einfach gemacht, denn es gab noch keine synthetischen Fasern und auch Hybrid-Produkte waren noch nicht verfügbar. Heute sind zwei Arten von Füllungen erhältlich, die auch miteinander kombiniert werden. Es handelt sich dabei um Daune, Kunstfasern und Hybrid. Die Daune spielt die größte Rolle und ist der Klassiker unter den Füllungen. Skijacken oder Winterjacken fürs Schneeschuhwandern oder den schönen Winterspaziergang haben zumeist eine Füllung aus hochwertigen Daunen. Den nichts ist leichter und bietet eine so große Wärmeleistung. Außerdem haben diese Jacken und auch Daunenschlafsäcke ein sehr kleines Packmaß, da können Produkte mit Kunstfaserfüllung nicht mithalten. Die Füllung sollte mindestens einen Anteil an Daunen von 80/20 haben, noch hochwertiger ist ein Anteil von 94/4. Die Zahlen geben Auskunft zum Verhältnis von Daune zu Feder. Die Federn dienen zur Stabilisierung der Daunen. Die Isolationseigenschaften von Daunenjacken sind unvergleichbar gut, nicht von ungefähr ist die Daunenjacke schon seit Jahrzehnten der absolute Klassiker in der Sportmode. Dazu kommt die hervorragende Atmungsaktivität, nur bei Feuchtigkeit und Nässe müssen Daunen passen. Hier kommt die Industrie ins Spiel, die schon seit geraumer Zeit an Alternativen arbeitet. Eine der Alternativen ist Kunststoff. Primaloft ist wohl derzeit die bekannteste Kunstfaser. Kunstfaser besitzen Hohlräume, mit deren Hilfe die Struktur der Daune nachgeahmt wird. Dabei verhindert ein Mantel aus Silikon, das die Fasern sich miteinander verhaken und es zur Verklumpung kommt. Das Material ist besonders langlebig, recht niedrig im Preis und punktet mit guten Isolationseigenschaften. Im Gegensatz zur Daune ist diese Kunstfaser unempfindlich gegen Nässe und Feuchtigkeit. Doch die Leistungsfähigkeit der Kunstfaser kommt an das Naturmaterial Daunen noch nicht ganz heran, aber bieten dennoch schon eine gute Alternative. Noch recht neu auf dem Markt sind die sogenannten Hybrid-Jacken. Dabei handelt es sich um eine Kombination aus Kunstfasern und wasserresistenten Daunen. Die Jacken besitzen an Hüft- und Schulterbereich, an Kapuze und Ärmeln eine Fütterung aus Primaloft. Denn das sind die Bereiche, die durch das Tragen des Rucksackes, den Gurt und durch Bewegung besonders strapaziert werden. An diesen Stellen kann die Kunstfaser punkten. Rücken und Bauch müssen besonders gut geschützt und isoliert sein, sodass die Daunen bevorzugt werden. Diese Kleidung wird bereits von The North Face, Salewa, Vaude und einigen anderen Outdour-Ausrüstern angeboten.

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