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Die Herbstzeit ist die perfekte Wanderzeit um die Natur aktiv zu erleben.

Oktober 22nd, 2010 · 1 Kommentar

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Wandern oder Trekking ist für viele Menschen ein idealer Ausgleich um Alltag und Beruf mal zu vergessen. Gleichzeitig dabei etwas für die Gesundheit zu tun und die Natur in vollen Zügen zu genießen steht im Vordergrund. Die Freude an Bewegung macht den Wandertag perfekt. Doch ob es gleich eine mehrtägige Tour oder eine Tageswanderung sein soll – Vorbereitung und Ausrüstung dürfen nicht vergessen werden.

Entweder man entscheidet sich bei Jacke und Co. Für den Zwiebellook oder man greift auf Softshells zurück, die in der Lage sind, zu wärmen und Wasser abzuweisen. Softshell ist außerdem atmungsaktiv. Der Unterschied zwischen Softshell- und Goretex-Jacke besteht darin, dass in der Softshelljacke keine Membran vorhanden ist, sondern der Stoff ist extrem dicht gewebt und so auch ohne Membran hoch atmungsaktiv. Beispiele für Softshell-Kleidung findet man bei Vaude, The North Face oder Salewa.

Beim Zwiebelprinzip sind drei Schichten zu empfehlen, die man nach Temperatur anpassen kann. Die unterste und damit erste Schicht ist Funktions- oder Sportwäsche. Diese ist aus einem speziellen Material gefertigt, welches Feuchtigkeit im Nu von der Haut ableitet und nach außen führt. Damit ist die Gefahr der Auskühlung minimiert.

Die zweite Schicht ist die Zwischenschicht. Sie kann je nach Temperatur aus einem leichtem Wanderhemd, einem Funktionsshirt oder ein Fleece-Pulli bestehen. Zuletzt, und auch am wichtigsten, ist eine Schutzschicht in Form einer multifunktionalen Jacke, beispielsweise einer guten 3 in 1 Wetterjacke. Die Jacke sollte wasserdicht, windabweisend atmungsaktiv sein. Die Atmungsaktivität ist besonders bei schweißtreibenden Aktivitäten sehr wichtig!

Natürlich dürfen Rucksack, Trinkflasche und das Schuhwerk bei keiner Wandertour fehlen. Wenn man beim Wandern, Trekking, Nordic Walking und auch anderen Aktivitäten draußen in der Natur am Beginn noch etwas fröstelt und der Körper sich bei der Bewegung dann erwärmt und warm bleibt, ist man richtig gekleidet. Für die Schuhe sind selbstverständlich die Passform und die Robustheit ein wichtiges Kriterium. Die Sohle muss ein rutschsicheres Profil besitzen und besonders abriebfest sein.

Als guter Tipp gilt: Neue Schuhe vor der ersten Wanderung ein paar Tage einlaufen. Schwere Bergstiefel mehrere Stunden am Tag. Dabei nicht gleich zu fest schnüren. Am besten Einlegesohlen benutzen. Diese garantieren den idealen Sitz des Fußes im Schuh. Damit wiederum verringert man das Risiko schmerzhafter Blasen. Wichtig sind auch die Socken, sie müssen perfekt am Fuß sitzen und dürfen keine Falten werfen. Am,besten sind extra Wandersocken, oder Funktionssocken aus Wolle oder einem Materialmix aus Kunstfaser und Wolle. Die Pausen nicht vergessen. Nur dann ist die aktive Erholung möglich. Entlang der Wanderwege laden sicher schöne Stellen zum Rasten und Verweilen ein.

Tags: Camping

1 Antwort bis jetzt ↓

  • 1 Sascha // Okt 26, 2010 at 12:42

    Ich war vor drei Wochen auf 42km Wanderung durch den Niederrhein (wie auch gebloggt). Es war eine herrliche und nachhaltige Wandertour. So eine Marathonstrecke in Wandergeschwindigkeit dauert gute (wirklich sehr gut) 10 Stunden - für alle, die es mal nachmachen wollen.

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