
Hallo liebe Outdoor-Freunde, immer wenn Ferien sind, passiert es, dass Vierbeiner jedweder Art ausgesetzt, angebunden, ins Tierheim gebracht oder sonstwie verstoßen werden, das ist traurig und im Grunde völlig überflüssig, denn heutzutage kann man sehr leicht gute Tiersitter finden, die sich um des Menschen besten Freund, denn das ist er ja, kümmern, und an viele Orte kann man seinen haarigen Schützling sogar mitnehmen - zum Beispiel auf den Campingplatz!
Vielleicht findet man das etwas abschreckend und denkt sich, dass das dem Hund doch sicher keinen Spaß machen kann, aber warum eigentlich nicht? Er wird die ganze Zeit bei den Menschen sein, die er kennt und liebt, er ist an der frischen Luft, er erlebt Abenteuer in der Natur und er wird einen Mordsspaß haben.
Außerdem wird er seine Menschen beschützen, vor Dieben oder wilden Tieren warnen und im Zelt oder Wohnwagen die Füße wärmen. Wo ist das Problem? Gut, es gibt zwei bis drei Dinge, die man beachten sollte, aber das sind Kleinigkeiten: es wird zum Beispiel empfohlen, eine besonders lange Hundeleine zu benutzen, denn auf einigen Campingplätzen sind Hunde zwar erlaubt, jedoch nur angeleint. Damit der Wauwau also auch ein paar Schritte um den Wohnwagen oder das Zelt herumgehen kann, rät man zu Laufleinen von 5-10 m Länge.
Es gibt auch Steckzäune, die man rund um den Wohnwagen montieren könnte, aber die sind recht teuer und etwas aufwendig und wirken daher vielleicht abschreckend für einen ersten Versuch, den Hund mit in den Urlaub zu nehmen. Wer ins Ausland reist (das gilt auch für EU-Länder), sollte sich informieren, welche Schutzimpfungen nachgewiesen werden müssen und entsprechende Papiere dabei haben. Dafür wird jeder Tierarzt kompetente Auskunft geben können, fragen Sie ihn einfach nach einem internationalen Impfpass.
Ein letzter Punkt, der vielleicht etwas schrullig, ist die Warnwestenpflicht, die in einigen Ländern an Autobahnrastplätzen nicht nur für Menschen, sondern auch für Hunde gilt. Legen Sie sich vor den Urlaub einfach eine passende Warnweste für den Hund zu, probieren Sie sie ihm an, um den Hund daran zu gewöhnen. Verzichten SIe auf keinen Fall darauf, Verstöße sind eine ziemlich kostspielige Angelegenheit.
Kleinere Dinge, die man nebenbei berücksichtigen sollte, sind zum Beispiel eine gemütliche Decke, ein Lieblingsspielzeug, Fressnapf und Wasserschüssel (natürlich aus bruchsicherem Material) und Futter. (Man bekommt überall Hundefutter, sollte Ihr Hund eine bestimmte Sorte bevorzugen oder benötigen muss die entsprechende Menge natürlich mitgenommen werden.)
Beachtet man all das, wid man jede Menge Spaß mit seinem vierbeinigen Freund haben… er hat ihn ganz sicher!

2 Antworten bis jetzt ↓
1 Christian // Dez 11, 2008 at 15:49
Hunde sind Rudeltiere und das ist für Camper ideal, der Hund ist immer dabei - kann nachts Herrchen & Frauchen beschützen (selbst erlebt!)
Camping = Outdoor = Hund und das ist ideal für Mensch und Tier…ich würde meinen Hund nie abgeben, nur wenn man wegfliegt wäre das eine Alternative
2 Muckibine // Feb 4, 2010 at 15:18
Camping mit Hund ist toll - machen wir schon seit Jahren. Wir sind Dauercamper an der Ostsee…und nächstes Jahr sogar mit 2 Hunden. Ich könnte mir das auch nicht anders vorstellen. BTW….wir nehmen ja auch unsere Zwergkaninchen mit…nur die Katzen wären nicht glücklich…
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