
Damit eine Tour im Sattel nicht ins Wasser fällt, muss Grundsätzliches vor Antritt des Radabenteuers gut geplant werden. Zum Beispiel lohnt ein Blick auf die Wetterkarte. Doch keine Bange, das Rad muss nicht neu erfunden werden, das sollte schon vorhanden sein und zwar in technisch geprüftem Zustand. Wenn das Ziel der Route feststeht und mit dem Rad alles zum Besten ist, kann die Radtasche gepackt werden. Wo soll es hingehen? Ist ein entspanntes Radeln über Wiesen und Felder, ein Wochenendtrip oder ein ganzer Radurlaub geplant?
Wenn über die Route Unsicherheit oder Uneinigkeit herrscht, kann man sich im Internet bei speziellen Tourenportalen eine erste Orientierung verschaffen. Dort gibt es meist sogar Karten, dazu viele Tipps und GPS-Tracks zum Download. Eine Überlegung wert ist natürlich die Anreise, die bestenfalls mit der Bahn erfolgt, sofern die Mitnahme von Fahrrädern gestattet ist. In Regionalzügen ist das der Fall. Nicht aber im ICE.
Ein geeignetes Rad für Ausflüge und Wochenendtouren ist ein Trekkingrad. Ist aber eine Radreise für den ganzen Sommerurlaub geplant, dann empfiehlt sich ein spezielles Reiserad. Diese zeichnen sich vor allem durch langlebige Komponenten und verwindungssteife Rahmen aus. Für kleine Tagestouren reicht auch durchaus ein einfaches Freizeitrad. Die Verkehrssicherheit steht natürlich im Vordergrund, hier bietet sich für die Inspektion ein Spezialist oder ein Händler an, der das Rad auf Funktionstüchtigkeit prüft. Bei der heutigen Qualität der Fahrräder braucht es unterwegs keinen großen Werkzeugkoffer, dort Ersatzschlauch, Flickzeug und Luftpumpe müssen mit. Auch ein kleines Universalwerkzeug findet sicher noch Platz.
Beim Zusammenstellen und Packen entscheidet die Art der Tour. Für die kleine Tagestour ist etwas Reise-Proviant und wetterfeste Kleidung ausreichend. Zelt, Isomatte und Schlafsack gehören bei Camping-Radurlauben ins Gepäck. Für die Sicherheit ist weiterhin sehr wichtig, dass das Gepäck gleichmäßig verteilt wird und der Gepäckträger nicht überladen ist. Dieses Kriterium muss auch aus versicherungstechnischen Gründen beachtet werden. Damit der Schwerpunkt des Rades optimal ist, sollten die Radtaschen so tief wie möglich hängen. Ein Helm dient der Sicherheit und bei Langstrecken darf ein Verbandskasten nicht fehlen. Die Mitnahme von Karten ist hilfreich, aber wer damit umgehen kann, kann auch zu einem Navigationsgerät greifen. Empfohlen werden allerdings herkömmliche Karten, da die elektronischen Wegweiser nicht vollkommen sind und es zu Ausfällen oder Störungen kommen kann.

1 Antwort bis jetzt ↓
1 Karina // Jun 21, 2010 at 12:23
Tolle Seite, war ein richtiges Vergnügen für mich es zu besuchen. Außerdem habe ich viel Lesenswertes gefunden.
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