
Bald ist es hoffentlich wieder soweit um den Winter zu verabschieden. Hallo Frühling, Hallo Sommer, Hallo Sonne. Dann ist endlich Campingzeit! Studien belegen, dass allein in den letzten Jahr immer mehr Menschen den Urlaub auf einem Campingplatz verbringen. Seit Anfang des 20. Jahrhunderts wurde das Camping immer beliebter. Das liegt zum großen auch Teil daran, dass es immer mehr Leute gibt, die sich eine Reise finanziell leisten können. Die Nächte im Zelt, im Wohnwagen oder im Wohnmobil zu verbringen ist eine weitverbreitete Urlaubsform. Man sollte sich aber nicht ganz unvorbereitet ins Campingabenteuer stürzen und sich vorher unbedingt die Zeit nehmen um die richtig Vorbereitungen zu treffen und alles gründlich zu planen. Es gibt zahlreiche Anlaufstellen im Internet, die Wissenswertes rund um das Thema Camping vermitteln. Dazu gehört auch die Zusammenstellung der optimalen Ausrüstung und die nötige Kleidung. Außerdem kann man nachlesen, welche Regeln man beim Übernachten außerhalb eines Campingplatzes beachten sollte. Zum Beispiel ist das Campieren in Naturschutzgebieten, Landschaftsschutzgebieten, Naturreservaten und Nationalparks sowie auf landwirtschaftlich genutzten Gebieten verboten. Auch dort wo gejagt wird, erkennbar am Jägerstand oder wo sich auch Straßen, bewohnte Häuser oder ganze Ortschaften in Sichtnähe befinden, muss darauf verzichtet werden, sein Zelt aufzustellen.
Knisternde Flammen vom Lagerfeuer gibt es nicht, es darf kein Feuer gemacht werden, auch wenn es noch so romantisch ist. Die Hitze und die Flammen können den Boden für Jahrzehnte beschädigen und die Gefahr eines Waldbrandes ist sehr hoch. Wer sein Essen am Feuer zubereiten will, muss sich eine ausgewiesene Grillstelle suchen oder sollte einen Gaskocher verwenden. Nie vergessen Löschwasser in der Nähe bereitzuhalten. Besonders wenn der Campingurlaub außerhalb der Zeltplätze stattfindet, sollte der Aufenthalt zeitlich im Rahmen bleiben. Zwar werden Zelte meist toleriert, doch man sollte es nicht übertreiben. Eine Selbstverständlichkeit ist natürlich das man seinen Platz so verlässt, wie man ihn vorgefunden hat. Natürliche Hinterlassenschaften werden eingegraben und Müll wandert ordnungsgemäß in den dafür vorgesehenen Behälter. Wer im Sommer einfach im Freien übernachtet, eventuell unter einer aufgespannten, wasserdichten Plane, einem sogenannten Tarp, zählt rechtlich gesehen nicht zu den Campern. Er muss sich also keine Gedanken machen, ob er wild kampiert und hat noch dazu das maximale Naturerlebnis. Zur Vorbereitung gehört auf jeden Fall, dass man sich seinen Platz möglichst vorher aussucht, schließlich macht es einem das Internet leicht. So erspart man sich das ziellose Suchen und Herumirren nach einem Zeltplatz. Zusätzlich kann man Tipps von anderen Naturliebhaber lesen und sich schon mal ein Bild machen. Wer eher orientierungslos ist und Angst hat sich in der Wildnis zu verirren, für den gibt es Navigationsgeräte für Wanderer, die einen helfen ans Ziel zu kommen. Wer im Ausland Campen möchte, sollte beachten, dass in vielen europäischen Ländern das Kampieren in der Wildnis nicht erlaubt ist und wenn es geduldet wird, dann nur unter strengen Auflagen.

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