
Zu einem der schönsten Länder der Erde kann sich Thailand auf jeden Fall zählen. Das ist es kaum verwunderlich, das es Jahr für Jahr zahlreiche Touristen anlockt. Vor allen die Insel Phuket hat sich Laufe der vergangenen Jahrzehnte als absoluten Besuchermagnet einen Namen gemacht und ist längst kein Geheimtipp mehr. Wer dem kalten Winter entfliehen will, kann auf Phuket in der Saison, die von November bis März geht, Sonne tanken. Doch es gibt in Thailand noch andere sehenswerte Orte. Zum Beispiel Patong, die Insel gilt inoffiziell als Insel-Hauptstadt. Jedenfalls wenn es nach der Meinung der Touristen geht, da Patong nicht das authentische Thailand wiedergibt, sondern vor allem eine an Touristen angepasste Infrastruktur besitzt. Dafür sorgen jede Menge Bars, Clubs, Diskotheken, die jede erdenkliche Musikrichtung bieten. Hier kann man richtig Party machen, so wie nirgendwo auf Phuket. Dazu kommen viele Massagesalons, eine recht große Gay-Szene und natürlich eine fast unüberschaubare Anzahl an Restaurants. Wer eher auf Ruhe und Entspannung im Urlaub setzt, wird es schwer haben. Es sei denn er ist bereit mehr Geld auszugeben um in einem guten Hotel (mindestens 4 Sterne), einzuchecken. Ansonsten ist an Ruhe und Beschaulichkeit nicht zu denken. Die Einkaufsmöglichkeiten sind fantastisch. Die Mall “Jung Ceylon” verlockt mit Markenware aber man kann auch viele Schnäppchen finden. Steht der Sinn nach Authentizität, dann ist Phuket-City einen Besuch wert, denn die Inselhauptstadt glänzt mit einer wunderschönen Altstadt, die auch nach der Neugestaltung noch viel Ursprüngliches hat. Natürlich kann man auch hier seiner Shopping-Leidenschaft frönen und zwar in der erlebnisreichen Shopping-Mall “Phuket Central Festival”, die die größte Einkaufsmeile der Insel ist.
Der von Touristen als zweitplatzierte Lieblingsort ist Karon, das liegt vor allem daran, dass man hier den größten Strand der Insel findet mit einer sehr schönen Strandpromenade und es gibt außerdem das Wahrzeichen Karons, den „Goldenen Drachen“ zu bewundern. Karon ist nicht so quirlig wie Patong. Der südlichste der drei größten Touristenmagnete ist Kata auf Phuket. Kata ist der richtige Ort für die ganze Familie oder für Pärchen. Es gibt gleich zwei Strände, sehr gute Restaurants und ein besondere Sehenswürdigkeit sind die Kata Hills, von wo man einen herrlichen Anblick über die ganze Bucht hat. Viele Thais verbringen ihre Urlaubstage auf in Rawai, was am Laem Promthep, am „Kap der göttlichen Engel” liegt. Da vor allem Rawai-Beach vom Tsunami stark in Mitleidenschaft gezogen wurde, ist der Ort für europäische Touristen nicht mehr sehr attraktiv, der Strand ist bedeutend schmaler als früher und längst nicht mehr so schön und es gibt auch nur noch wenige Hotels entlang der Uferstraße.
Weiter im Landesinneren liegt der kleine Ort Bang Tao oder auch Bang Thao. In dem Örtchen wohnen anstatt Buddhisten überwiegend Moslems, daher gibt es auch keinen Alkohol. Ein Stück westlicher davon erstreckt sich einer der ruhigsten und auch größten Strände Phukets, im Ortsteil Bang Tao Beach. Da viele Luxus-Hotels vor Ort sind, sind die Preise insgesamt ziemlich gepfeffert und für Partygänger gibt es außerhalb der Hotels so gut wie nichts. Der Pauschaltourist checkt in den großen Hotelanlagen von Kamala ein und wird mit einem großen, sehr ruhigen, teilweise fast verlassenem Strand belohnt. Der Ort selbst ist eigentlich kaum der rede wert, ein richtiges Kaff. Es gibt nichts außer einen muslimischen Friedhof , einige Banken, Geschäfte und Bars. Wem das dann doch zuviel der Ruhe und Beschaulichkeit ist, der fährt nach Surin, der schönen Oase nördlich von Patong in der Löwenbucht (Laem Sinh). Der auch eher kleine Ort hat etwas mehr zu bieten als Kamala, einige gute Hotels, eine schicke Strandpromenade und sehr gute Restaurants. Außerdem gibt es einen luxuriösen Beachclub. Am Strand muss man weder auf Strandliegen noch auf kalte Getränke verrichten und kann trotzdem ruhige Tage verbringen.

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