
Ausgiebige Wandertouren, der Campingurlaub oder das Trekking-Abenteuer, wenn dann das Wetter noch mitspielt, gibt es für viele Menschen kaum eine schönere Art ihren Urlaub zu verbringen.Was aber die Freude trübt und was sich auch niemand unbedingt möchte, ist das Essen aus der Dose für die gesamte Urlaubszeit. Egal ob Spagetti mit der berühmten Tomatensoße oder Chili con Carne, Kartoffelsuppe, Ravioli oder was es nicht alles gibt, nach ein paar Tagen hängt es einem zum Halse heraus und es schmeckt alles gleich langweilig. Doch weder im Zelt noch auf Tour muss man auf vernünftiges und leckeres Essen nicht verzichten, auch wenn der Komfort insgesamt eher bescheiden ist. Mit ein wenig Trickserei und Überlegung ist es durchaus möglich köstliche, kleine Mahlzeiten zu zaubern. Essen hält Laib und Seele zusammen und ein gutes Mahl sorgt für Wohlbefinden und gute Laune. Um vor Ort bestens gewappnet zu sein und überhaupt kochen zu können, braucht man Töpfe. Natürlich schleppt niemand schweres Gerät mit sich herum. Zwei leichte Aluminiumtöpfe in unterschiedlichen Größen erfüllen ihren Zweck und gehören ins Gepäck! Damit die doch recht sperrigen Töpfe keine Platz im Rucksack wegnehmen, hängt man sie einfach außen an den Rucksack an. Damit das Essen den richtigen Pepp bekommt, sind Gewürze wichtig,. Für den guten Geschmack reicht schon eine kleine Menge völlig aus. Zur Sättigung greift man zu getrockneten Berglinsen oder Bohnen, aber auch Reis ist eine gute Idee. Wer möchte nimmt sich ein kleines Fläschchen Öl mit, dazu eine Tube Tomatenmark, Brühwürfel und ein paar kleine Dosen Gemüse. Fertig ist die Grundlage für ein köstliches Mahl.
Auf Tour findet der Outdoorer im Wald, am Wegesrand oder vom Feld so einige Gemüse, Früchte und Kräuter, die sich nutzen lassen und die den Speiseplan bereichern. Dazu mundet frisch gepflücktes oder geerntetes doppelt so gut. Doch ein wenig Vorsicht kann nie schaden, so sollte alles was roh verzehrt wird vorher gut gewaschen werden. Früchte schmecken nicht nur, sie löschen auch den Durst und strotzen vor Vitaminen. Das gibt zusätzliche Energie. Die Kräuter und frisches Gemüse passen hervorragend zu Reis, Bohnen und Linsen. So entsteht mit wenig Aufwand ein frisches und schmackhaftes Gericht. Wenn die getrockneten Zutaten vorher eine Weile eingeweicht werden, lässt sich einiges an Gas beim Kochen sparen und auch Zeit. Dazu nimmt man am besten ein Schraubglas, welches halb mit dem jeweiligen Lebensmittel befüllt wird und füllt es bis zum Rand mit Wasser auf. Schon während man unterwegs ist kann das so befüllte Glas im Rucksack getragen werden. Dann ist alles fertig und wenn es ans Kochen geht braucht das Nahrungsmittel nur noch bissfest fertig gegart zu werden. Hat es schließlich den richtige Grad erreicht, wird der Topf von der Kochstelle genommen und kann in dem warmen Wasser noch ziehen. In der Zwischenzeit werden das Gemüse und die Kräuter vorbereitet. Wenn alles zusammengebracht ist, steht dem Genuss nichts mehr im Wege. Ade Dosenravioli und Konsorten. Als krönenden Abschluss gibt es frisches, eigenhändig gepflücktes Obst, zum Beispiel Beeren. Doch aufgepasst: Nur wer die Beeren und andere Früchte, auch Pilze und Kräuter, die er erntet wirklich und ganz sicher kennt, darf zugreifen. Ist man sich nicht sicher, dann lässt man lieber die Finger davon!

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