
Gute Vorbereitungen sind das Allerwichtigste, wenn es um den Winterurlaub im Wohnmobil oder Caravan geht. Wer möchte schön seinen teures Gefährt im verschneiten Pass hängen sehen? Der Winterurlaub in den eigenen, komfortablen vier Wänden ist nicht mehr so ungewöhnlich wie früher. Die Zeiten als man verfroren im schlecht ausgestatteten Wohnmobil ausharrte, sind zum Glück vorbei. Die heutigen Caravans und Wohnmobile sind auf einem ganz anderem technischem Stand. Die Ausstattung wird immer besser und sie sind auch winterfest ausgerüstet. So kann der stolze Besitzer sie das ganze Jahr nutzen.
Deshalb gibt es ,ganz besonders in Skigebieten, immer mehr Campingplätze, die das ganze Jahr geöffnet haben. Oft bieten diese Plätze Sauna-Anlagen und für den Freizeitspaß Hüttenabende und viele andere Aktivitäten. Doch zuerst muss man mit dem Wohnwagen möglichst unbeschadet am Zielort ankommen. Winterreifen für das Auto und natürlich auch für den Anhänger ist der erst der Anfang einer Reihe von wichtigen Vorbereitungen die getroffen werden müssen.
Es ist mehr als leichtsinnig im Hochgebirge mit den unpassenden Reifen unterwegs zu sein, noch dazu, wenn ein meterlanger Wohnwagen am Auto hängt. Besonders wenn dann ein Unfall passiert, wird die Sache richtig teuer. Das gilt auch für die Bereifung der Wohnwagen. Selbst wenn sonst niemand zu Schaden kommt, wäre das ein schlechter Start für einen Winterurlaub. Es sollte hier auch unbedingt beachtet werden, dass der Versicherungsschutz in dieser Situation nicht greift. Informationen zur richtige Reifengröße und die zulässige Stützlast des Anhängers findet man im KFZ-Schein. Es gibt natürlich auch spezielle Reifenmodelle, die dann ein höhere Tragkraft besitzen. Die Winterreifen sollten auf alle Fälle regelmäßig erneuert werden, möglichst aller sechs Jahre. Zur Entlastung der Reifen in Standzeiten ist ein Aufbocken des Anhängers vorteilhaft oder eine sogenannte Reifenwiege, die im Fachhandel erhältlich ist und die Standfläche der Reifen vergrößert.
Wer seine eigene Behausung an der Anhängerkupplung seines PKW hängen hat, soll nie ohne Schneekette unterwegs sein. Schneeketten kann man auch relativ günstig mieten, so vermeidet man einen Neukauf, wenn die Reifen gewechselt werden und die Schneeketten nicht mehr passen. Gerade in Alpengebieten geht meist ohne Schneeketten, auch am Wohnmobil, gar nichts mehr. Als Hinweis, wenn die Strecke nur noch mit den Ketten befahren werden kann, sieht man ein entsprechendes Verkehrsschild und auch die Meldungen im Verkehrsfunk können hilfreich sein. Ideal ist es, wenn man einen Sack mit Sand, Keile und eine Schaufel im Gepäck hat. Diese Notausrüstung kann gute Dienste leisten, sollte man sich doch festgefahren haben.
Wenn das Ziel dann hoffentlich unbeschadet erreicht ist, stellt man den Caravan oder Wohnwagen im besten Fall auf einen möglichst schneefreien Platz ab, damit der Hänger nicht kippt oder wegrutscht sollte der Schnee tauen. Nicht vergessen die Handbremse zu lösen, um sie vorm Einfreiren zu schützen. Die Kupplung des Anhängers und die Bremse müssen abgedeckt werden, Kurbelstützen und Spindel möchten gut eingefettet werden, das vermeidet ein Vereisen. Das Vorzelt dient gleichzeitig als Wärmepuffer und auch als Stellraum für Ausrüstung, wie Schlitten oder Ski und Schuhe. Wenn Stromkabel verlegt werden, dann dürfen diese nicht auf dem Boden liegen, da sie dann festfrieren können. Das Dach muss regelmäßig vom Schnee befreit werden sonst kann es leicht passieren, dass sich die ganze weiße Pracht im mobilen Eigenheim breit macht. .

1 Antwort bis jetzt ↓
1 Erwin // Okt 20, 2010 at 15:49
Wintercamping ist ein interessantes Thema, welches in der Branche mehr und mehr Fuss faßt. Alle Campingplätze Europas die im Winter geöffnet sind findet man auf camping Einfach bei “Suche via Eigenschaften” das Kriterium “Wintercamping” auswählen.
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