Hallo liebe Outdoor-Freunde, wer gerne in der freien Natur ist, und dabei nicht alle Nase lang einem anderen Urlauber begegnen möchte, sollte Namibia für die nächste Urlaubsplanung genauer unter die Lupe nehmen. Natürlich sollte man kein Freund ausgedehnter Schneewanderungen sein, wer aber gern wandert, atemberaubende Landschaften mag und Nächte unter einem sternenbehangen Himmel verbringen will, wird hier rundum glücklich. Zugegeben, Namibia ist ein fernes Land, für das die Anreisekosten etwas höher liegen, dafür bereist man aber auch eine fantastische Region mit vielen Gelegenheiten für hervorragenden Abenteuerurlaub.Die beste Reisezeit für das afrikanische Paradies ist genau jetzt (ab Juni), bis etwa Mitte November. Die Temperaturen sind tagsüber warm bis mild und nachts recht kühl (Schlafsack für kalte Temperaturen mitnehmen!) Die Verständigung dürfte nicht allzu schwer fallen, da die Amtssprache englisch ist und teilweise sogar (ein Relikt der Kolonialzeit) deutsch gesprochen wird. Am einfachsten ist das Reisen zwischen den Wandertouren mit der vorhandenen Infrastruktur, die erstaunlicherweise wirklich sehr zuverlässig funktioniert. Da auch Namibia von seinen Vorzügen als Outdoor-Reise Land weiss, gibt es zahlreiche, solide ausgestattete Campingplätze, die oft über einen Grillplatz, Tische, Sitzgelegenheiten und manchmal über Licht und Strom und sehr selten sogar über einen Swimmingpool verfügen. Die Plätze sind gut gepflegt und sehr preiswert. Man zahlt übrigens mit dem Namibia-Dollar, von dem etwa 7,5 einem 1 Euro entsprechen.
Wanderungen in mehr oder weniger besiedelten Gebieten und Übernachtungen unter freiem Himmel steht nichts im Wege, für Touren in die Wüste Namib oder Kalahari sollte man jedoch keinesfalls auf einen zuverlässigen Führer verzichten, auch dann nicht (oder vielleicht gerade dann nicht) wenn man glaubt, dass das so schwer ja nicht sein könne. Zu leicht verirrt man sich als Laie oder überschätzt seine Kräfte und sein Durchhaltevermögen. Eine weitere Art der Freizeitgestaltung bieten viele Wassersportarten im kühlen Atlantik wie, surfen, segeln oder kiten, auch hierbei sei jedoch natürlich Vorsicht geboten. Sufer und Wanderer – auf nach Namibia!
Hier findet Ihr noch einen sehr schönen Reisebericht über Namibia: Namibia Reisebericht

1 Antwort bis jetzt ↓
1 Moni // Sep 5, 2008 at 04:36
Sehr guter Tipp, danke. Im Sommer ist es mir sicherlich zu heiß dort aber man kann ja auch mal zu anderen Jahreszeiten überlegen Campingurlaub zu machen.
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