Laut einer Statistik der Bundesanstalt für Straßenwesen (BASt) zählen Caravans und Reisemobile zu den sichersten Fahrzeugen in Deutschland. Im Jahresdurchschnitt kamen zuletzt in Deutschland pro 100 000 zugelassene Fahrzeuge nur 43 Menschen in Caravan- Gespannen zu Schaden, 263 in Reisemobilen und 910 in Pkws. Die Sachverständigenorganisation GTÜ bemerkt hierzu: Das sei erheblich auf die sinnvollen Verordnungen, die konsequenten Sicherheitstechniken und auf die Grundeinstellung ‘Reisen statt Rasen’ zurückzuführen.
Die GTÜ merkt weiter an, das bei Caravans und Reisemobilen unbedingt besonders auf Gewichtsprobleme zu achten ist. Das zulässige Gesamtgewicht darf auf keinen Fall überschritten werden. Die konsequente Einhaltung der Zuladungsgrenzen muß gut geplant sein.
Speziell die Achslasten - die max. Vorder- und Hinterachsenbelastung – muß im Auge behalten werden. Häufig sind die Werte direkt über den Achsen vermerkt. Nicht nur bei Reisemobilen muß die Achslast beachtet werden. Bei Caravangespannen spielt die gebremste oder ungebremste Anhängerachslast auch eine große Rolle. Die Stützlast wirkt sich stabilisierend auf das Fahrzeug aus und sollte möglichst ausgeschöpft werden. Als kleiner Tip: sie läßt sich in den meisten Fällen mit einer Personenwaage ermitteln.
Gerade die ersten Fahrten im Frühjahr mit dem Gespann oder dem Wohnmobil führen immer wieder zu Unfällen, weil den Fahrern die Praxis über die langen Stillstandzeiten im Winter abhanden gekommen sind. Es ist wichtig, die Erfahrungen durch erneute Übungen immer wieder aufzufrischen. Viele Caravan- und Reisemobilhersteller bieten Fahrsicherheitstrainings an.

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