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Zu Fuß rund um den Achensee in einer 24-Stunden-Wanderung. Gaudi und gute Laune inbegriffen

Juli 10th, 2010 · Keine Kommentare

achensee

Die 24-Stunden-Wanderung rund um den Achensee findet schon seit 2001 jedes Jahr statt. Ein Event mit Tradition. Dieses Jahr war der Termin auf den 26. und 27.06. angesetzt. Informationen zur Teilnahme für die 24-Stunden-Wanderung für 2011 könnt ihr auch im Internet über die Seiten Achensee-Tourismus abrufen. Wenn ihr eine gute Kondition und Trittsicherheit habt und euch die ca. 60 km zutraut, dann dürft ihr euch dieses Erlebnis nicht entgehen lassen. Die Anforderungen sind jedes Jahr hoch, denn die reine Gehzeit beträgt insgesamt 18 Stunden. Das bedarf natürlich einer guten Wanderausrüstung, zu der knöchelhohe Wander- bzw. Bergschuhe, eine Taschenlampe oder noch besser, eine praktische Stirnlampe, Wetterschutz-Kleidung und Teleskopstöcke. Für die Ausrüstung müsst ihr selber sorgen.

Dann geht es per pedes rundherum um den Achensee. Als Teilnehmer erlebt ihr eine beeindruckende Bergwelt rund um den größten See Tirols. Weiter geht es vorbei am Rofan- und Karwendelgebirge. Diese traumhafte Kulisse, dieses Jahr nachts sogar bei Vollmond, entschädigt euch für alle Strapazen auf dem beschwerlichen Weg. Jahr für Jahr erfreut sich die 24-Stunden-Wanderung großer Beliebtheit und das nun schon seit 10 Jahren. Zahlreiche motivierte Wanderer nehmen den langen Fußmarsch auf sich und scheuen keine Anstrengungen. Die Geselligkeit und der Spaß kommen dabei nicht zu kurz. Am Anfang war der Gedanke der 24-Stunden-Wanderung der, dass es durchaus möglich ist, mit der richtigen Anleitung und vor allem mit der richtigen Ausrüstung und Wandertechnik jeder Mensch, der sich einer guten Gesundheit erfreut, einen ganzen Tag lang wandern kann.

Die schöne Landschaft rund um den Achensee konnt im zauberhaften Licht des Mondes bewundert werden. Die zu bewältigende Route begann in Maurach am Achensee, führte Richtung Seespitz über die Plutarch und weiter über die Pasillalm und die Seekaralm bis nach Achenkirch. Weiter ging es nach Steinberg, die Schönjochalm und das Kögljoch. Dann durch das Steinerne Tor, von da aus ist es nicht mehr weit bis zum Ziel, welches die Bergstation der Rofanseilbahn darstellte. Die Teilnehmer werden von einheimischen Bergführern und der Bergrettung von Achenkirch und Maurach begleitet. Eine Jause braucht ihr bei den Wanderungen nicht mitzubringen, da die Wanderer mit leckeren Brotzeiten, Getränken, wie Tee und Obst an den Ladestationen verwöhnt werden. Außerdem ist für ein reichhaltiges Mittag- und Abendessen gesorgt. Die Wanderung garantiert Jahr für Jahr viel Spaß und eine unvergessliche Erfahrung.

Tags: Reisebericht · Zubehör / Equipment

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